Brustimplantate mit Kochsalzlösung
Das Kochsalzimplantat für einen Brustvergrößerung
Viele Frauen fühlen sich mit ihrer Brust nicht wohl. Sie finden ihre Brust zu klein und haben dadurch häufig schwerwiegende psychische Probleme. Eine Brustvergrößerung kann hier oftmals Abhilfe schaffen. Dabei gibt es Brustimplantate mit Silikon-Gel-Füllung, oder aber Brustimplantate mit Kochsalzfüllung. Jede dieser Implantate hat Vor- und Nachteile und daher sollte genau mit dem plastischen Chirurgen besprochen werden, welches Implantat am sinnvollsten einsetzt wird.
Eine Verwendung von Brustimplantaten zum Beispiel, die hauptsächlich einen medizinischen Nutzen und weniger einen kosmetischen Nutzen hat ist die Verwendung von Brustimplantaten mit Kochsalzlösung. Kochsalzlösung zeichnet sich dadurch aus, dass es ein Stoff ist, der auch natürlicher Weise im Körper vorkommt. Das heißt im Falle der Beschädigung eines Implantates und austritt der Füllung ist kein medizinisches Risiko vorhanden, da der Körper die Kochsalzlösung einfach resorbieren wird und somit nur die Implantathülle entfernt und ersetzt werden muss, ohne das dadurch ein gesundheitliches Risiko besteht. Aber auch die natürliche Brustvergrößerung verbirgt Risiken!
Brustimplantate mit Kochsalzfüllung
Implantate mit Kochsalzlösung für die Brustvergrößerung
Implantate die mit Kochsalzlösung gefüllt sind haben die Vorteil, dass sie sich implantieren lassen, bevor sie gefüllt sind. Somit wird es möglich, das Füllvolumen auch bedingt durch Sichtkontrolle durchzuführen. Oder es verbleibt auch nach der OP ein Expander, also eine Art Ventil im Körper, das es möglich macht die Menge der Kochsalzfüllung auch später noch zu erhöhen. Diese Technik wird im medizinischen Bereich zur Dehnung der Brusthaut angewendet um genügend Brusthaut zu erhalten damit Implantate eingesetzt werden können, die nach Amputation die Brust wieder herstellen können.
Dazu wird dann später das Kochsalzimplantat entfernt und durch Implantate die größere Festigkeit aufweisen ersetzt.Durch die Möglichkeit die Brustimplantate mit Kochsalzfüllung vor der Befüllung zu implantieren, ist es möglich das Implantat durch sehr kleine Schnitte in den Körper einzubringen. Entweder durch kleine Schnitte im Unterbrustbereich, um die Brustwarze oder im besonderen Fall bei der Verwendung von Kochsalzimplantaten sogar im Bauchnabelbereich. Da später möglichst wenig von dem operativen Eingriff zu sehen sein sollte. Die Nachteile von Brustimplantaten mit Kochsalzlösung bestehen darin, dass gerade bei Patientinnen mit dünner Brusthaut eine Wellenbildung beobachtet werden kann dadurch das die Kochsalzimplantate in ihrer Form sehr flexibel sind. Nach längerer Tragedauer kann sich dieses Phänomen noch verstärken da sich mit der Zeit die Kochsalzlösung verflüchtigen kann. Hier spricht man dann von Deflation. Ein weiterer Nachteil ist, dass eine Brustvergrößerung mittels Kochsalzlösungsimplantaten den Effekt aufweist, das die Brust sehr weich ist und sich unter Umständen weniger natürlich anfühlen wird. Oder aber das bei unzureichender Befüllung oder starken Bewegungen Wassergeräusche auftreten können, die oft als sehr störend empfunden werden.
