Implantate zur Brustvergrößerung
Implantatformen und Implantatstoffe zur Brustvergrößerung
Heute besteht bei der Wahl der Implantate zur Brustvergrößerung die Möglichkeit aus verschiedenen Implantatformen und Implantatstoffen zu wählen. Die Form der Implantate die durch die äußere Hülle vorgegeben ist, ist entweder rundlich bis linsenförmig oder anatomisch geformt. Die anatomische Form der Brustimplantate soll die Brust nach der Vergrößerung natürlicher erscheinen lassen, diese Form der Hülle ist allerdings noch recht umstritten, da aufgrund der anatomischen Form das Implantat nach dem Einsetzen seine Lage im Körper nicht verändern darf.
Die Hüllen der heute verwendeten Brustimplantate sind aus weichem Silikon daher sind diese Silikonimplantate reißfester als ihre Vorgänger aus Polyurethan, die nur noch sehr selten Verwendung finden. Die äußere Struktur der Implantathüllen sind entweder glatt oder strukturiert. Der Vorteil von strukturierten oder auch texturierten Implantathüllen besteht darin, das sie durch Ihre besondere Oberfläche im Körper nicht so schnell die Lage verändern oder verrutschen, und sie vermindern das Risiko der Entstehung einer Kapselfibrose. Einer Nebenwirkung die auch heute noch in 15% der Fälle nach Brustvergrößerungen auftritt, aber operativ behoben werden kann.
Brustimplantate im Vergleich
Kochsalzlösung oder einem Silikongel zur Brustvergrößerung
Die Hüllen der Brustimplantate werden entweder mit einer Kochsalzlösung oder einem Silikongel gefüllt. Wobei jede der zwei möglichen Füllungen ihre Vorteile haben. So können Brustimplantate mit Kochsalzfüllung durch einen sehr kleinen Schnitt eingelegt und mit Hilfe eines Ventils nach dem Einsetzen befüllt werden. Wobei bedingt eine optische Kontrolle über das Füllvolumen gegeben werden kann. Der Nachtteil von Kochsalzfüllung ist, dass sie manchmal ein Glucker-Gräusch entstehen lässt bei Bewegungen und das es sein kann, dass sich die Kochsalzlösung mit der Zeit verflüchtigt und so das Gewebe um das Implantat nicht ausreichend ausgefüllt wird und somit dazu neigt Wellen zu bilden.
Der Einsatz von Kochsalzfüllungen wird aufgrund der oben genannten Nachteile zumeist zur langsamen Dehnung der Brusthaut verwendet um ohne deren Beschädigung Brustrekonstruktionen durchführen zu können. So ist es möglich mittels des Expanders, also des eingelassenen Ventils am Implantat, das Brustimplantat langsam immer mehr mit Kochsalzlösung zu befüllen, bis die Brusthaut einen bestimmten Dehnungsgrad erreicht hat, um dann anschließend ein Implantat mit Gelfüllung einzulegen. Die Füllung mit Silikongel erfordert zwar einen größeren Schnitt zum Einlegen des Implantates, dafür sind Implantate zur Brustvergrößerung die aus einer Silikongelfüllung bestehen auch formstabiler und fühlen sich natürlicher an. Durch die reißfestere Hüllenstruktur der heutigen Implantate und die Füllung mittels Silikongel wird auch bei Beschädigung der Implantathülle ein Austritt der Füllung ins Gewebe größtenteils verhindert. Auch ist es nicht, wie oftmals angenommen, nötig, die Implantate nach einer bestimmten Tragedauer zu erneuenoder auswechseln zu müssen. Die heute verwendeten Implantate zur Brustvergrößerung können also dauerhaft eingesetzt bleiben. Immer ist eine Brustoperation ein Risiko
